Freitag, 9. Oktober 2009

BS I / Club 49

Kai vom Club 49 erzählte mir, er habe mich gegoogelt und so etwas gelesen wie: "Antonia hat zahlreiche Baumscheiben in Berlin dokumentiert." Das sei aber wohl eine andere Antonia.

Nein, das bin ich.

Auf einer der zahlreichen unsortierten Halden liegen Baumscheiben-Fotos herum und ich hab total vergessen, wo das alles war.

Bin dann aber gleich heute morgen noch mal zum Club und hab die Baumscheibe dort fotografiert. Sie wird von dem Haustechniker-Meister und Stammgast Robert Kovac gepflegt. In diesem Fall hat er auch den Baum in die ganz nackte Scheibe gesetzt - einen Trompetenbaum, dessen Früchte nach Roberts Aussage eine psychedelische Wirkung haben. Daneben pflanzte er noch Tomaten, die aber nicht so richtig gediehen. Also entschied er sich für eine robuste immergrüne und sommerblühende Bepflanzung, die er mit einem stabilen Holzwall umzäunte.

Nebendran steht sein Autoanhänger, an dem man laut Kai gerne sein Fahhrad anschließen darf. Falls er den Anhänger mal braucht und es ist ein Fahrrad dran. schraubt er die oberen Streben des Anhängers ab, entfernt das Rad, schraubt die Streben wieder an und stellt das Rad hinten in den Club, wo es dann abgeholt werden kann.

Also Fahrrad richtig sicher abschließen, Früchtchen nehmen und ab in Club.





1 Kommentar:

  1. Der Trompetenbaum, der zwischen 5 und 15 Metern hoch wird, wird auch Zigarrenbaum aufgrund seiner länglichen, braunen Früchte genannt. Im Frühjahr treibt er relativ spät seine Blätter aus, blüht darauf hin und verliert nach den ersten Nachtfrösten im Herbst als einer der ersten Bäume seine Blätter. Die (leeren) Früchte (Kapseln) hängen meist noch im nächsten Jahr. Deswegen wird er auch scherzhaft „Beamtenbaum“ genannt: kommt spät, geht früh und was er produziert bleibt lange erhalten. Erreicht dieser Baum ein hohes Alter, beginnen sich die weit ausladenden Äste zur Erde zu neigen. Dabei kann es vorkommen, dass einzelne Äste bei Berührung mit der Erde zu wurzeln beginnen. Es entsteht der Eindruck, dass sich der Baum „abstützt“.

    Bei der Wahl des Pflanzstandortes sollte man beachten, dass dieser nicht direkt in einem starken Windkorridor liegt, da es bei Stürmen immer wieder vorkommt, dass auch starke Äste abbrechen können. Vor allem bei zusätzlichem starkem Regen kann es aufgrund des zusätzlichen Gewichtes dazu kommen.

    Als „Trompetenbaum“ werden auch die (stark giftigen) Engelstrompeten bezeichnet, die mit der Gattung Catalpa nicht näher verwandt sind. Die Trompetenblumen (Campsis) dürfen zwar nicht mit den Trompetenbäumen verwechselt werden, gehören allerdings wie die Gattung Catalpa zur Familie der Bignoniaceae, sind also verwandt.

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